Meditation

Es gibt verschiedene Arten zu meditieren. Alle Meditationen haben jedoch gemeinsam, dass man sich auf etwas Bestimmtes fokussiert. Das kann der Atem, der eigene Körper, ein Bild, die Flamme einer Kerze, der Klang von bestimmten Instrumenten oder auch ein bestimmtes Thema sein. Dabei ist entscheidend, nur wahrzunehmen, ohne zu bewerten.

Wenn man sich zum Beispiel bei einer Klangmeditation auf den Klang konzentriert und plötzlich das Bellen des Nachbarhundes wahrnimmt, sollte man sich davon nicht einnehmen und davontragen lassen. Häufig beginnt ja dann das Gedankenkarussell etwa wie folgt zu drehen: «Oh, der Hund des Nachbarn bellt aber laut, der ist auch ganz schlecht erzogen, da fällt mir ein, ich muss der Katze nachher noch Futter geben und den Rasen muss ich auch noch mähen, wirklich rücksichtslos, dass er einen so grossen Hund angeschafft hat und für sein dickes Auto braucht er auch immer zwei Parkplätze. Überhaupt ist das ein mieser Typ, so wie der Kassierer heute im Supermarkt…»

Es geht vielmehr darum, das Bellen des Hundes wahrzunehmen und loszulassen und sich sofort wieder auf den Klang der Instrumente zu fokussieren.

 

Meditation ist mehr als nur Rumsitzen

Was für das Bellen des Hundes gilt, trifft auch auf Gefühle, Gedanken oder innere Bilder zu. Es gilt also den Geist auf etwas Bestimmtes zu fokussieren, während man einfach nur dasitzt oder liegt. Man könnte sich also fragen, wo denn der Unterschied zwischen Meditieren und Rumsitzen liegt? Wer «rumsitzt», döst entweder vor sich hin oder hängt den Gedanken nach. Wer rumsitzt, kann nervös, unkonzentriert, traurig oder auch total happy und gut drauf sein. «Rumsitzen» ist eine Position, keine Geisteshaltung. «Meditation», egal in welcher Körperhaltung, bezeichnet dagegen den Versuch, sich bewusst auf etwas zu konzentrieren.

 

Gezielt abschalten

Meditation trainiert das Gehirn zum Nichtstun, zum Stillhalten – ein interessantes Unterfangen für unseren Kopf, dem wir ständig Höchstleistungen abverlangen. Unser Gehirn ist immer voller Gedanken, dauernd im Dienst, aber dabei verdammt gestresst und unkonzentriert. Übt man in ruhigen Momenten das gezielte Abschalten kann unsere Zentrale im Kopf regenerieren. Sitzt man dagegen nur herum, ohne dieses Element der «aktiven» Erholung, ist man hinterher meist genauso geschlaucht wie zuvor.

 

Auswirkungen auf den Alltag

Auch wenn wir wahrscheinlich nicht in die Geschichte eingehen werden wie der biblische König Salomon, so können wir uns doch ein gewisses Mass an Weisheit aneignen, was uns im Alltag weiterhilft. Denn Meditation bedeutet Entlastung und mehr Klarheit puttygen , was sich auch ausserhalb der Meditationssitzung bemerkbar macht. So hilft Meditation auch in aussergewöhnlichen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben. Und wenn wir uns nicht der Hektik der Herde anschliessen, erreichen wir unsere Ziele auf eine leichtere und angenehmere Weise.

 

Körperliche Vorteile der Meditation

Wer regelmässig meditiert kann damit seinen ganzen Organismus positiv beeinflussen – von der einzelnen Zelle bis hin zu komplexen Abläufen.

Meditation:

  • stärkt die Gesundheit der Zellen
  • senkt den Blutdruck
  • senkt den Anteil der Stresshormone im Blut
  • kurbelt das Immunsystem an
  • lindert Schmerzen
  • unterstützt das Verdauungssystem

 

Man muss es nur TUN!

Mit der Meditation ist es so, wie mit vielen anderen Sachen auch: Man muss es tun, um von den positiven Auswirkungen profitieren zu können.

In unserem Gruppen-Raum in Horw bieten wir jeden Mittwoch verschiedene Meditationsmöglichkeiten an. Ob vor der Arbeit, über den Mittag, durch den Tag oder am Abend: für alle hat es ein passendes Angebot. Ob Du schon Meditationserfahrung hast oder mit der Meditation beginnen willst, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Unter www.btbf.ch/workshops findest Du unsere Angebote.

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar